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Licht dimmen – steuern – regeln – gruppieren. Mit einem durchdachten Lichtmanagementsystem lässt sich nicht nur Energie sparen, sondern auch den Benutzerkomfort erhöhen. Zusätzlich lässt sich die Lichtinstallation mit andern Gewerken verbinden und ist so ein gewichtiger Teil der Raumautomation.
In der Schweiz wird pro Jahr gut 6 Mia. kWh elektrische Energie zur Beleuchtung eingesetzt. Dies entspricht etwa 12% des gesamten Stromverbrauchs,die Energiekosten dafür betragen mindestens 1 Mia. Franken. Geht man davon aus, dass viele Anlagen nicht der modernsten Technik entsprechen, so liegt bei Sanierungen meist ein Einsparpotenzial von über 50% drin. Für die Schweiz sind dies 3 Mia. kWh pro Jahr. Das entspricht mehr als der jährlichen Energieproduktion des KKW Mühleberg. Überträgt man diese Überlegung auf die Europäische Union, wo über 3000 Mia. kWh elektrische Energie umgesetzt wird, so steckt dort ein Energiesparpotenzial von 150 Mia. kWh, entsprechend der Energieproduktion von etwa 20 grossen Kernkraftwerken. Häufig ist die Energieeinsparung noch wesentlich höher, wie das Bild zeigt. Geht man von einer sanierungsbedürftigen Beleuchtungsanlage mit T8 Leuchtstofflampen aus, bringt bereits der Einsatz einer modernen Leuchte eine Verminderung von 30%, weitere 20% bringen die elektronischen Vorschaltgeräte EVG. Der Energieverbrauch sinkt weiter durch den Einsatz neuester T5-Lampen, betrieben mit einem «Cut-off-EVG» und mit einer tageslicht- und anwesenheitsabhängigen Steuerung. Hier liegt eine Energieeinsparung von 80% drin. Grundsätzlich geht es beim Lichtmanagement aber nicht nur um das Energiesparen, sondern auch um – Licht schalten, dimmen, steuern und regeln – Licht gruppieren, Lichtstimmungen realisieren – Verbindung mit anderen Systemen Quelle: www.technik-forum.ch Autor: Hans R. Ris |


